WAS IST CHIROPRAKTIK?

Die Chiropraktik ist eine sehr alte Behandlungsmethode, welche ihren Ursprung im 19. Jahrhunderts hat. Sie ist zu den manuellen Therapieformen zu zählen und dient der Gesunderhaltung und Wiederherstellung von Funktionsstörungen sowie der Stärkung der Selbstheilungskraft des Körpers.

Bei der Chiropraktik geht es um die Beweglichkeit aller Gelenke des Körpers, vor allem aber um die Funktionalität der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule besteht aus ca. 200 Gelenken, welche durch Bänder und Muskeln zusammengehalten werden und alle gegeneinander beweglich sind. Störungen der Mobilität der Wirbelsäule können erhebliche Auswirkungen auf das Nervensystem und somit auf den gesamten Organismus haben.

 

Blockaden und Verspannungen beim Pferd

 

Das Rückenmark entlässt auf Höhe jeden Zwischenwirbelgelenks einen Nervenstrang, welcher zu Muskeln und Organen zieht, um diese nerval zu versorgen. Dieses macht einen Informationsfluss zwischen Körper und Gehirn möglich. Besteht nun eine Störung der Beweglichkeit („Blockade“) in dieser Bewegungseinheit, so kommt es zu Funktionsstörungen des austretenden Nervens und somit zu Veränderungen in den Organen, den Bewegungsabläufen und in der Biomechanik.

Die chiropraktische Behandlung spürt diese Einschränkung der Beweglichkeit auf und behebt diese durch einen sehr schnellen, spezifisch gerichteten Impuls.

Der Körper erhält seine optimale Mobilität zurück und es kommt zur biomechanischen Ausgeglichenheit und ungestörten Nervenfunktion. In der Folge sind somit nicht nur die Symptome, sondern auch deren Ursache behoben.

Biomechanik beim Pferd

 

"Luft und Bewegung sind die geheimen Sanitätsräte."

Theodor Fontane (1819-1898)